NEIGE

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February 2014

Feb 16, 2014

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Jan 11, 2014
Jan 10, 2014
Jan 10, 2014
A review by opera critic Dieter Lintz

Auf der Suche nach den Farben der Sprache

Zeitgenössische Musik hat kein Publikum? Von wegen. 1000 Besucher sahen in zwei restlos ausverkauften Vorstellungen im Grand Théâtre die Oper “Neige” der Luxemburger Komponistin Catherine Kontz (37) - und waren sichtlich begeistert.
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Der blinde Meister der Farben und sein gelehriger Schüler: Omar Ebrahim (rechts) und Rodrigo Ferreira. TV-Foto: Bohumi Kostohryz, Theater Luxemburg. Mag sein, dass es auch ein Stück Lokalpatriotismus ist, was so viele Zuschauer in ein durchaus sperriges Stück lockt. Eine junge Luxemburgerin, die in London lebt und offenbar schon so auf sich aufmerksam gemacht hat, dass Pressevertreter aus Italien und Frankreich oder Theatermacher aus England anreisen, um ihren Opern-Erstling zu begutachten: Das gibt's im Großherzogtum nicht alle Tage.
Catherine Kontz hat sich eine poetische, fernöstlich angehauchte, mit philosophischen Erwägungen durchtränkte Geschichte zur Vertonung ausgesucht. Maxence Fermines Roman “Neige” erzählt von dem jungen Haiku-Dichter Yuko, der die von seinem Vater vorgegebene Karriere ausschlägt, um sich ganz der Kunst zu widmen. Er schreibt ausschließlich Gedichte über Schnee - aber um Perfektion zu erreichen, fehlen in seiner Sprache die Farben. Er macht sich auf eine lange Reise in die eisigen Berge, wo der Meister-Maler Soseki lebt, der - wenngleich blind - auf geniale Art mit Farben umzugehen weiß. Soseki hat sein Augenlicht buchstäblich verbraucht beim ewigen Betrachten des Bildes seiner Geliebten - eine Seiltänzerin, die bei einem Absturz ums Leben kam. Yuko findet sie, eingeschlossen in einem gläsernen Sarg aus Eis. “Neige” ist ein idealer Opernstoff, denn es gibt viele Subtexte und Ebenen, die sich mit Musik erschließen lassen. Man kann philosophieren über die Unendlichkeit von Liebe, über die Frage, was Kunst eigentlich ist, über Hingabe und Konsequenz. Aber die knappen Sätze werden nie schwatzhaft, nichts wirkt überflüssig oder aufgedonnert.
Kontz lässt die Musik erzählen, die filigran abgestimmt ist auf die faszinierenden Bilder. Es bedarf keiner großen Szenerie: viel weißes Tuch, mit faszinierenden Projektionen (Bühne und Video: Ellan Parry und Timothy Bird), die fantasievoll Stimmungsbilder erzeugen, dabei immer wieder mit japanischen Motiven und Schriftzeichen spielend. In Sepia getauchte Déjà-vus, bunte, an Porzellanmalerei erinnernde Landschaftsbilder, Eiswüsten: Das passt, ohne zum optischen Overkill zu werden.
Es bleibt noch Raum für Kopfkino. Und für letzteres hat Catherine Kontz, die auch Regie führt, den perfekten Soundtrack geschrieben. Ihr Klang ist von Neoklassik weit entfernt, folgt weder den Regeln der Tonalität noch der Atonalität, entzieht sich Vergleichen. Sie nutzt alle Mittel, die sie braucht, um die Geschichte zu erzählen: Vom melodiösen Schöngesang bis zur biestigen Dissonanz. Die Musik lebt von Kontrasten: die Sphärenklänge der Glasharmonika (Philipp Marguerre) treffen auf die mächtigen Taiko-Trommeln (Akinori Fujimoto), das von Dirigent Gerry Cornelius exzellent eingestellte zwölfköpfige Ensemble United Instruments of Lucilin bewegt sich traumwandlerisch sicher im Raum, formt sich zu wechselnden Einheiten, hebt die Trennung in Begleitung und Bühnenhandlung auf. Das Solisten-Quintett trägt die Geschichte - Kontz schreibt dankenswerterweise im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Kollegen singbare Gesangslinien.
Stark die ausdrucksvollen Vokalisen von Juliet Fraser als Geliebte im Eis, souverän die drei dunklen Männerstimmen Edward Grint, Vincent Pavesi und Omar Ebrahim. Der Countertenor Rodrigo Ferreira in der Rolle des jungen Dichters wirkt in der Höhe etwas ungelenk, punktet aber beim musikalischen Ausdruck. Der Trierer Tänzer Reveriano Camil und die Schweizer Seiltänzerin Katharina Dröscher prägen als personifizierte Rückblenden nachhaltig die Atmosphäre. Am Ende rauschender Beifall. Vielleicht für ein Stück, das eine Chance hat, das winzige Repertoire mehrfach aufgeführter Opern lebender Komponisten zu erweitern.
Jan 8, 2014
Une première pour le Luxembourg: Catherine Kontz crée un opérawort.lu

La compositrice luxembourgeoise est la première femme à créer un opéra dans le pays. Rencontre avec cette révélation de la scène musicale.

Here a link to a nice article in the main newspaper ‘Wort’ . 

More reviews to follow. x x 

Jan 4, 2014
Schneemalereiland.lu

A review in the weekly politico-cultural paper D'Letzebuerger Land here. 

“Die luxemburgische Komponistin Catherine Kontz hat mit ihrer ersten großen Oper Neige ein bewegendes Stück über die Liebe, die Kunst und die Reise zum Ich vertont”

Jan 4, 2014
Jan 4, 2014
Jan 4, 2014
Jan 4, 2014

December 2013

Dec 19, 2013
Not the first time we have a tightrope walker in Luxembourg

I came across this photo by chance while thumbing through a book about Luxembourg in a waiting room the other day. Looks like they had quite a show in Echternach in 1910. 

Looking forward to see it all come together tonight in the dress rehearsal! Let the show begin!! 

Dec 18, 2013
Swapping my director's hat for the composer's for a few hours....

This morning we finally have the long-awaited Sitzprobe! It will be the first time that we hear the music as it is meant to be! Can’t tell you how excited I am to welcome the Lucilin Ensemble on stage! The last piece of the puzzle is being put into place!

Dec 16, 2013
RTL.lu - ArtBoxkultur.rtl.lu

D'Catherine Kontz ass Komponistin an liewt an schafft zu London. Si kennt och dacks op Lëtzebuerg, zum Beispill elo fir hir nai Oper Neige am groussen Theater.

Ever wondered what Luxembourgish sounds like? Ever thought you would see me riding a zebra? Get a glimpse inside the world of composing and behind the scenes on the first day of rehearsals of Neige in this RTL art documentary.

Dec 16, 2013
Tonight on Luxembourg's cultural radio 100.7 - 'An der Oper'

Tune in to Radio 100.7 tonight between 20.30 and 22.00 to get an insight into the creative process of making an opera happen. 

Dec 15, 2013
Dec 13, 2013
Today on RTL Radio

Today I will be a guest on RTL Radio between 12.00 and 13.00 local time (11.00 and 12.00 UK time). Tune in if you have time. http://radio.rtl.lu/programm/#/2013-12-13/4 . To listen on the internet, choose ‘lauschteren 'on the RTL radio site. After that it’s back to tech sessions and costume fittings for the rest of the day!

Dec 13, 2013

I recently met with Marguerite Haladjian to talk about Neige - Read about it in this month’s Opéra Magazine

Dec 9, 2013
Dec 7, 2013
Hand-written or digital?

Some of us use the handwritten score for rehearsals, others the digitalised version. Both have pros and cons… It is useful to have both actually!  

Dec 7, 2013
Dec 5, 2013

Great first day of rehearsals yesterday! Very happy to welcome Gerry Cornelius, who will conduct the opera, here in Luxembourg! Keiko and I also made a good start on blocking the scenes of Act 1 with singers Rodrigo Ferreira, Omar Ebrahim, Edwards Grint and Vincent Pavesi. It’s slowly taking shape! 

Today first stop for me at Radio 100.7. From 9.30-11.00 local time you can tune in and hear me talk about music that has influenced me over the years. You might also get some details on composing Neige. 

After that we will try to tackle the rest of Act 1 and some of Act 3. Looking forward to see what the day brings! 

Dec 3, 2013
Play
1:12
Dec 2, 2013
Dec 1, 2013

November 2013

Nov 23, 2013
Nov 21, 2013
SOLD OUT

The last tickets for Neige went already a few weeks ago! Both shows are now completely sold out. If you would like to get your hands on a ticket, it is worth contacting the theatre for possible returns. 

Just one month to go now! How exciting! 

Nov 19, 2013
Nov 19, 2013
Nov 18, 2013

October 2013

Oct 20, 2013
Oct 15, 2013

September 2013

Tickets On Sale

Tickets for 19th and 20th December at the Grand Théâtre de Luxembourg have gone on sale.

Not long to go now!! 

http://www.theatres.lu/_03+Neige-p-136030.html

Sep 11, 2013
Sep 11, 2013
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